Es wurde viel darüber diskutiert, ob kolloidales Silber bioverfügbar ist oder nicht. Wie das Wort schon sagt, wird die Bioverfügbarkeit durch Folgendes bestimmt:

  • wie viel von einer Substanz in den systemischen Kreislauf (Blutkreislauf) gelangt und somit für die beabsichtigte Arbeit zur Verfügung steht
  • mit welcher Geschwindigkeit (wie schnell) dies geschieht

Die Bioverfügbarkeit hängt von mehreren Faktoren ab: von der Art der Verabreichung, der Häufigkeit und der Behandlungsdosis. Orale Behandlungen treffen auf mehrere Filter, bevor sie überhaupt in die Nähe des Blutstroms gelangen. Der erste ist die Darmwand. Der nächste ist ein Teil der Leber. Beide Körper tun ihr Bestes, um die Behandlungen zu verstoffwechseln (die Form zu verändern). Infolgedessen gelangt eine nicht optimale Menge der Behandlung nach der Leber in den Blutkreislauf, was zu einer geringeren Wirksamkeit führt.

Andere Faktoren haben mit dem Individuum zu tun. Das Alter, das Geschlecht, das Gewicht und der genetische Phänotyp einer Person haben alle einen Einfluss auf die Bioverfügbarkeit. Auch das Niveau und die Häufigkeit der körperlichen Aktivität des Individuums spielen eine Rolle. Auch das Stressniveau, andere körperliche Störungen und gastrointestinale (GI) Operationen können eine Rolle spielen. Darmerkrankungen wie das Leaky-Down- Syndrom, bei dem sich die Verbindung zwischen den Darmzellen lockert, können die Absorption jedes Inhaltsstoffes verändern. Die Gesundheit der Haut eines Patienten ist ebenfalls Teil der Gleichung. Forschungen mit dem Elektronenmikroskop haben ergeben, dass Nanosilber durch die menschliche Haut hindurchgehen kann. Haut, die in irgendeiner Weise geschädigt ist, lässt bis zu 400 Prozent mehr Silber passieren.

Ein weiterer Faktor ist die Umgebung, in der sich das Nanosilber ablagert. Wissenschaftler an der Universität Helsinki, Finnland, waren daran interessiert, etwas über die Toxizität von Nanosilber für aquatische Ökosysteme zu erfahren. Sie untersuchten die Auswirkungen von Nanosilber auf zwei häufige Krebstiere sowohl im natürlichen als auch im künstlichen Süßwasser. Die Forscher wählten Daphnia magna, eine Art von Wasserfloh, und Thamnocephalus platyurus, eine Art von Feengarnelen, aus. Die Ergebnisse zeigten, dass die Wasserbedingungen die Bioverfügbarkeit beeinflussen. Natürliches Wasser enthält oft andere Substanzen, wie zum Beispiel Sulfide. Es kann auch einen hohen Gehalt an Mineralien aufweisen; dies wird oft als hartes Wasser bezeichnet. Alle in natürlichem Wasser vorhandenen Stoffe schaffen Bedingungen für eine geringere Bioverfügbarkeit. Künstliches Wasser ist in diesem Sinne in der Regel sauberer; daher ist die Bioverfügbarkeit in künstlichem Süßwasser höher.

Die obigen Informationen zeichnen ein recht komplexes Bild: Die Bioverfügbarkeit ist keine Konstante. Vielmehr variiert sie in Abhängigkeit von einer Vielzahl von äußeren (außerhalb des Organismus) und inneren Umweltbedingungen.

Es wäre zwar schön, eine Art einheitliche Bioverfügbarkeit anzustreben, bei der die gleiche Dosierung von kolloidalem Silber bei jedem Patienten die gleichen Ergebnisse erzielt, aber das ist höchstwahrscheinlich nicht möglich. Ein realistischeres Szenario ist eine Reihe von allgemeinen Richtlinien für jede Krankheit (bakterielle Infektion, Virus usw.) mit einem gewissen Spielraum, je nach Situation. Wir müssen uns auch bewusst sein, dass die üblichen Absorptions- und Stoffwechselprobleme eher komplexe große Moleküle als winzige Metallkugeln betreffen.

Wir postulieren hier, dass die Nanopartikel klein genug sind, um in die Zwischenräume zwischen den Zellen zu schlüpfen und leicht angesaugt zu werden, wie feine Sandkörner durch einen porösen Schwamm mit großen Löchern. Es ist wahrscheinlich und möglich, dass aufgrund der geringen Größe und des hohen Löslichkeitsfaktors, der durch die große Oberfläche ausgelöst wird, der Transport durch den Magen-Darm-Trakt bereits im Magen beginnt. In Abhängigkeit von vielen Faktoren, die den Transport beeinflussen können, glauben wir jedoch, dass eine beträchtliche Menge einer Nanopartikellösung schnell durch die Magenwand geleitet wird wie Wasser durch Sand. Der Rest dieser gleichmäßig verteilten Lösung, der nicht schnell im Magen absorbiert wird, wird im ersten Bereich des Dünndarms absorbiert und hat somit keine Chance, auf die nützlichen Darmbakterien zu treffen, die sich im letzten Teil des Dünndarms und des Dickdarms befinden. Dies ist eine gute Erklärung dafür, warum kolloidales Silber die nützlichen Bakterien im menschlichen Körper nicht zerstört. Darmstörungen und Störungen des Gleichgewichts der nützlichen Organismen werden selten, wenn überhaupt, gemeldet, wenn man die Anzahl der willigen Konsumenten von kolloidalem Silber betrachtet.

Ein weiterer Faktor, den es zu berücksichtigen gilt, ist, dass die Interzellularräume mehr oder weniger in der Größenordnung von 50 nm liegen[1]. Dies erklärt, warum sich Nanopartikel von 35 nm oder weniger leicht zwischen den Zellen bewegen können und im Allgemeinen viel sicherer sind als größere Nanopartikel, die von den Zellen, den so genannten Makrophagen, aufgenommen werden.

Die Bioverfügbarkeit von kolloidalem Silber ist sehr hoch, weil, wie oben erläutert, die kleinen Partikel durch winzige Zwischenräume zwischen den Zellen gleiten, im Gegensatz zu unbeschichteten Partikeln und ionischem Silber, das chemisch sehr reaktiv ist und an Geweben haftet. Ionisches Silber bindet sich an zelluläre Strukturen und funktionelle Gruppen und modifiziert Zellstrukturen, einschließlich der DNA. Diejenigen, die im Überschuss vorhanden sind, können weiter gehen und tiefere Strukturen verdrängen. Es könnte viele unerwünschte chemische Kettenreaktionen geben, bis einige wenige Ionen in den Blutkreislauf entweichen, wo sie mit weiteren Kettenreaktionen fortfahren. Die Ionendosis beträgt in der Regel das Billionenfache der Teilchenzahl und ist nicht so schonend wie die suspendierten kolloidalen Teilchen. Daher ist die Bioverfügbarkeit von kolloidalem Silber viel höher.

“Diese Aussage wurde von der Food and Drug Administration nicht bewertet. Dieses Produkt ist nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.

[1] https://watermark.silverchair.com/1487.pdf?token=AQECAHi208BE49Ooan9kkhW_Ercy7Dm3ZL_9Cf3qfKAc485ysgAAAlswggJXBgkqhkiG9w0BBwagggJIMIICRAIBADCCAj0GCSqGSIb3DQEHATAeBglghkgBZQMEAS4wEQQMnYF8ialJCxrZlRdMAgEQgIICDiNBYGYs8Sj0PzZ2DTaYKrzgqUvX_VeCfAkct0oO8GmYsEFBCTo_OJCraSwUtHKQwxp9ge_e6S2-T0JO8MMuaBWv3yi9DSx-0WG7EK290_5MQ07l6pfeaLJbo_MVpJXIx5U64IOxKnFwUhheOGO2OZ3hlaZqhUjQBhVSTz-r3O0I54JA42rIG33SXUsNyYDEAUEbBSvPMvgsDwwvP-ecgUDjsBb4Ed-4cZkYjl1wWibecmsXhyTemSmyOlBvKUL0K6MMy2rCvrAxV9GVzH144U3IoRdiYkCVKAoZ2SDowqWl66CXt7NybfrWzf2i6VsRsgrlIpsP3Mp3ZtsHekyyMcR9AGnM6sSAoO9cTNuFm1yR8bp1UIoLy0xZrw-PH-Y1FWNe5y0ppdov0PYUxTRMgol4WGPdfFgD910tNsxeJLyEpr_u1nGlBQ3tbJ6fnt5Pbm3wVtyDnvOByt3Xe49gqdPIYp8jJfbzxPPxB761TUNxpEjDVx8juh89XNuxu3sJMhX7yfLICAMql5mw-myjbK_1YOnawR03DM0HSaTNthuLFEpd-aZwNhBAYjihTI_ma8UEDV6IwjURgTCBbnbmU83Z7EjY-5AUPZ7e-A2nIAzyeNCrWErnEefVc4CN3YWRK57VPcBnPbvKMcm2_L52-7koQAtjo-Ar7rcBlSSKZanY5Hje6oejMrlWYZfm84M